MoManufaktur – Design in Holz – Werkstatt & Handwerk
Ich bin kein Journalist und auch kein Copywriter. Ich bin Produktdesigner, Erfinder – und ich bin begeistert von Holz.
Genau deshalb fällt mir das Schreiben von Blogbeiträgen traditionell eher schwer. Die Zeit fehlt, die Inspiration kommt meist dann, wenn ich schon wieder mitten in einem Projekt stecke. Aber das soll sich ändern – denn ich habe verdammt viel zu erzählen.
Eine Werkstatt, die mitkommt
Vor etwa zwei Jahren (Januar 2024) habe ich mich mit meiner Holzwerkstatt selbständig gemacht – unter dem Namen MoManufaktur, Design in Holz. Was meine Werkstatt besonders macht: Sie fährt mit.
Auf einem Anhänger habe ich alles untergebracht, was ein modernes Holzatelier braucht: eine 4-Achsen-CNC-Fräse, einen 4-Achsen-Laser, Schleifmaschinen, Poliermaschinen, Hobel, Stichsäge, Messwerkzeug, Kompressor, Absaugung – und dazu noch ein kleines Holzlager sowie die gesamte Schutzausruestung. Das Ganze wird autark betrieben: Auf dem Dach des Anhängers sitzt eine Solaranlage, die die gesamte Werkstattenergie liefert.
Ich fertige ausschliesslich mit Sonnenenergie – und bald auch mit Windenergie.
Das ist kein Zufall. Nachhaltigkeit steckt in allem, was ich tue. Holz als Rohstoff, Solarstrom als Antrieb – das ist fuer mich keine Marketingstrategie, sondern echte Überzeugung.
Was ich eigentlich mache
Meine Produkte richten sich an Privatpersonen – Menschen, die ihr Zuhause mit wirklich individuellen Stücken aufwerten möchten. Ob Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Küche: Ich entwerfe und fertige Objekte aus Holz, ganz individuell mit viel Inspiration.
Der Prozess beginnt immer mit einer Idee – dann kommt das Design, dann das Fräsen oder Lasern, dann das Schleifen, Polieren, Veredeln. Jedes Stück ist ein Unikat.
Auf Instagram gibt es schon erste Einblicke in mein Portfolio – aber das spiegelt noch nicht mal ansatzweise alles wider, was in meiner Werkstatt entsteht. Das soll sich mit diesem Blog ändern.
Ehrlich: Der Start war holprig
Ich war am Anfang optimistisch. Gruenderzuschuss vom Arbeitsamt, steigende Umsätze in den ersten Monaten – und dann, nach sechs Monaten, brach alles ein. Keine Auftträge, kein Einkommen, nur laufende Kosten.
Das ist eine Realität, über die wenige Gründer offen sprechen. Ich will das hier tun – weil Authentizität für mich wichtiger ist als eine perfekte Fassade.
Seitdem arbeite ich daran, das Handwerk mit dem zu verbinden, was noch fehlt: Marketing. Wie mache ich auf mich aufmerksam? Wie bringe ich meine Produkte zu den Menschen, die sie wirklich wollen? Das ist die Frage, die mich gerade am meisten beschäftigt.
Was als Nächstes kommt
In den nächsten Beiträgen werde ich einzelne Projekte vorstellen, den Prozess hinter den Kulissen zeigen und auch offen darüber reden, was beim Aufbau eines kleinen Handwerksbetriebs wirklich passiert. Kein Hochglanz – sondern echter Alltag aus der Werkstatt.
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